Futterumstellung beim Hund - so geht's richtig

Futterumstellung beim Hund

Weniger Futterwechsel sind besser

Grundsätzlich gilt: Je seltener eine Futterumstellung stattfindet, desto besser ist es für die Verdauung des Hundes. Natürlich lässt sich eine Variation im Hundefutter nicht immer vermeiden bzw. ist ein guter Wechsel auch manchmal notwendig. Denn das Futter muss an die Bedürfnisse des Hundes angepasst werden.

Wann ist ein Futterwechsel empfehlenswert

  1. Ein Grund wäre eine Veränderung in der Futterakzeptanz. Das heißt, ein Hund will sein Futter einfach nicht mehr fressen, weil es ihm nicht mehr schmeckt. Dann wäre ein Futterwechsel auf jeden Fall empfehlenswert.
  2. Ein zweiter Grund wäre, dass man auf ein qualitativ hochwertiges Hundefutter wechseln will.
  3. Ein dritter Grund wäre eine Futtermittelunverträglichkeit, eine Futtermittelallergie. Dann sollte man auf jeden Fall ein Futterwechsel durchführen.
  4. Und natürlich gibt es noch weitere Erkrankungen, Probleme bei denen ein Futterwechsel notwendig ist.

Warum schonende Futterumstellung

Bei einer Futterumstellung sollte man folgendes beachten. Eine Futterumstellung sollte so schonend wie möglich durchgeführt werden. Schonend bedeutet stufenweise, schrittweise. Die Darmflora deines Hundes und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse sind auf das aktuelle Futter eingestellt. Aufgrund von dem Hundefutter werden ein paar Bakterien gefördert und wiederum andere gehemmt. Daher empfehlen Tierärzte und Ernährungsexperten, dass man die Futterumstellung schrittweise über einen Zeitraum von sieben Tagen durchführt.

Beispiel Futterumstellung

Warum ist eine schonende, schrittweise Futterumstellung so wichtig?

Beispiel:

Neues Hundefutter hoher Fleischanteil/geringer Getreideanteil.

Altes Hundefutter hoher Getreideanteil/geringer Fleischanteil.

Nun wird das Futter von einem Tag auf den anderen umgestellt ohne Übergangsphase. Dadurch kann ein Hund mit Blähungen und sogar Durchfall reagieren. Dadurch hat der Hundebesitzer den Eindruck das seinem Hund das neue Hundefutter nicht gut bekommt. Würde man die Futterumstellung schonend durchführen, dann wäre es soweit höchstwahrscheinlich nicht gekommen.

Futterumstellung in sieben Tagen

In der Regel ist ein Zeitraum von zirka sieben Tagen ausreichend, um eine schonende Futterumstellung durchzuführen. Wer einen Hund mit einem sensiblen Magen-Darm-Trakt hat oder einen älteren Hund, da kann es Sinn machen die Futterumstellung auf vierzehn Tage zu verlängern.

Futterumstellung Schritt für Schritt

Du fängst die ersten zwei Tage an, 3/4 von dem alten Hundefutter anzubieten und 1/4 von dem neuen.

 

An dem dritten und vierten Tag bekommt der Hund eine Halbe Portion von seinem alten Futter und eine halbe Portion von dem neuen Futter.

 

Am fünften und sechsten Tag bekommt der Hund 3/4 von dem neuen Futter und 1/4 von dem alten Futter.

 

Am siebten Tag wird nur noch das neue Hundefutter gefüttert.


Und natürlich gibt es auch Hunde die eine plötzliche Umstellung ihres Hundefutters, das heißt eine Umstellung von einem Tag auf den anderen, problemlos wegstecken ohne Blähungen oder Magen Darm Probleme.

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